Pflanze des MonatsGartentipp des Monats

Gartentipps im März

Rückschnitt öfter blühender Gartenrosen

Öfter blühende Gartenrosen wie Edel-, Beet- und Zwergrosen blühen an den diesjährigen Trieben. Sie blühen nach einem mutigen Rückschnitt noch schöner. Schneiden Sie die Triebe bis auf vier bis fünf gut ausgebildete Knospen zurück. Bei Edelrosen bedeutet dies eine Schnitttiefe bis auf etwa 20 cm, bei Beetrosen bis 15 cm. Der ideale Schnittzeitpunkt ist gekommen, wenn die Forsythien blühen. Beim Schnitt müssen abgestorbene Triebe entfernt werden und vorzeitige Triebe können Sie bedenkenlos abschneiden. Anschließend sollten sie alle Rosen mit einem guten Mehrnährstoffdünger und Bodenaktivator versorgen.

Einmal blühende Rosen werden nach der Blüte ausgelichtet bzw. zurückgeschnitten.

Goldglöckchen bringen Ihren Frühlingsgarten zum Klingen

Goldglöckchen bringen Ihren Frühlingsgarten zum Klingen

Forsythien sind volkstümliche Frühlingskinder, die schon von weitem wie ein Goldschatz funkeln und nach dem Winter den Beginn des Frühlings einläuten. Sie bieten – dank ihrer unglaublichen Blütenfülle in strahlendem Gelb  - Blüten satt. Je nach Witterungsverlauf und Regionen beginnt die Blüte Mitte März. Achten Sie bei der Sortenwahl auf die Platzverhältnisse in Ihrem Garten. Goldglöckchensträucher können sich zu übermannshohen Blütenriesen entwickeln. Dank klein bleibender Zwergsorten gibt es aber auch für kleinere Gartenbereiche Alternativen, die im Rahmen bleiben. Die Standort- und Bodenansprüche der Forsythie sind denkbar bescheiden: Sie wachsen auf jedem sonnigen bis halbschattigen Gartenplatz. Durch ihren trichterförmigen Wuchs laden sie geradezu zu einer Unterpflanzung ein, beispielsweise mit Blumenzwiebeln. Passende Blumenzwiebeln sind z.B. blau blühende Scilla oder Muscari. Diese Kombinationen passen auch in größere  Kübel und Gefäße und sorgen so auch auf Balkon und Terrasse für einen schönen Hingucker. Pflegetipp: Im zweijährigen Turnus alte, mindestens vier Jahre alte Triebe an der Basis nach der Blüte auslichten. Aber auch ein radikaler Verjüngungsschnitt alter Sträucher ist möglich, dem dann allerdings eine Blühpause folgt.

Kugel-Robinie schneiden

Übrigens, wussten Sie schon, dass Sie Kugel-Akazien jedes Jahr im Frühling extrem hart zurückschneiden können? Nur Mut, denn Robinien haben die Fähigkeit, aus sogenannten schlafenden Knospen auszutreiben. Nach einem Totalrückschnitt der Krone bis auf kurze Stummel treiben diese Nebenknospen aus und sorgen für eine frisch grüne, rundum belaubte Kugelkrone, die kaum mehr als 150 cm im Durchmesser misst und damit selbst in kleineren (Vor-)Gärten dauerhaft Platz hat.

Ahorn "blutet"

Der Kugel-Ahorn (Acer platanoides 'Globosum') ist ebenfalls äußerst schnittverträglich. Ist ein Schnitt nach vielen Gartenjahren nötig, besteht allerdings im Frühjahr die Gefahr, dass die Bäume an den Schnittwunden zu bluten beginnen. Zu diesem Zeitpunkt – kurz vor dem Austrieb – ist der Saftdruck besonders hoch. Die Bäume warten förmlich darauf, ihre gesamte Vitalität in den frischen Austrieb fließen zu lassen. Deshalb sollten Sie Kugel-Ahorne und andere Ahorn-Arten grundsätzlich nur im Spätsommer / Frühherbst schneiden. 

Nützlinge contra Blattläuse

Mit dem steigenden Wärmeangebot  werden auch lästige Blattläuse aktiv. Nützlinge sind im Kampf gegen die Plagegeister Ihre umweltfreundlichste Waffe. Eine Larve des Marienkäfers beispielsweise vertilgt während ihrer etwa dreiwöchigen Entwicklungszeit insgesamt bis zu 600 Blatt- und Schildläuse. Die Larven der Schwebfliegen sind ebenfalls gefräßig und vertilgen während ihrer kurzen, etwa zweiwöchigen Entwicklungszeit insgesamt 400 bis 800 Blattläuse. Deshalb sollten sie die Nützlinge fördern und die Läuse nicht gleich mit Gift behandeln. Auch diverse Singvögel helfen im Garten bei der Schädlingsbekämpfung.

www.brz.eu
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