Pflanze des MonatsGartentipp des Monats

Gartentipp im September

Jetzt den Frühling pflanzen

Kaum zu glauben, aber in Blumenzwiebeln steckt bereits alles, was eine Pflanze ausmacht: Blätter, Stiele, Knospen und vor allem eine unglaubliche Blütenpracht, die nur darauf wartet, im Vorfrühling ab Februar aktiv zu werden. Irgendwo ist im Garten immer ein Plätzchen frei. Mit Blumenzwiebeln und gerade mit den Frühlingsblühern bringt man auf einfache Art und Weise Farbe in den Garten. Sowohl unter laubabwerfenden Gehölzen, als auch in den Staudenbeeten fühlen sich Schneeglöckchen, Krokusse, Narzissen, Tulpen und noch viele andere Arten ausgesprochen wohl. Allerdings sollte man ein wenig auf die Bodenansprüche Rücksicht nehmen. Während Schneeglöckchen, Märzenbecher und die Sommerknotenblumen z.B. auch auf etwas feuchteren Standorten zurechtkommen, mögen die meisten Zwiebel- und Knollengewächse humusreiche, gut Wasser durchlässige Böden. Lassen Sie sich von uns beraten.

Blumenzwiebel für Balkonkästen

Mit Blumenzwiebeln können Sie den nächsten Frühling auch in Töpfe, Kästen und Kübel pflanzen. Pflanzen Sie nur trockene, feste Zwiebeln. Achten Sie auf große Wasserabzugslöcher. Legen Sie eine 2 cm starke Drainageschicht aus Blähton auf den Kastenboden und füllen Sie dann eine Schicht gute Kübelerde ein. Nun können z.B. Hyazinthen, Tulpen und Narzissen  - wie im Garten mit der Zwiebelspitze nach oben und doppelt so tief, wie die Zwiebeln dick sind –gesteckt werden. Diese werden wieder mit Kübelerde abgedeckt. Anschließend können Sie noch Zwiebeln von Krokussen, Schneestolz ( Chiniodoxa ), Scilla  und Schneeglöckchen in die Töpfe verteilen und mit Erde abdecken. Die Töpfe, Kästen und Kübel werden im Garten vor Mäusefraß mit Draht abgedeckt und etwas geschützt ( Frostschutz) abgestellt. Im Frühling, sobald die Zwiebeln anfangen zu treiben, werden sie wieder hervorgeholt und an sonnigen, gut sichtbaren Stellen platziert.

Himbeerückschnitt

Um die Ausbreitung der gefürchteten Himbeerruten-Krankheit zu verhindern, sollten Sie jetzt – wenn schon nicht direkt nach der Ernte geschehen – abgetragene Ruten an der Basis abschneiden. Lassen Sie pro laufenden Meter maximal 7 bis 8 neue, in diesem Jahr gewachsene Triebe stehen.

Längere Blütezeit durch Ausputzen und Zurückschneiden

Das Ausputzen von verwelkten Staudenblüten macht zwar Arbeit, verlängert aber die Blütezeit bedeutend. Viele Stauden, wie beispielsweise diverse Storchschnäbel (Geranium magnificum, Geranium endressii u.a.), können Sie nach der Blüte komplett zurückschneiden. Die Pflanzen entwickeln rasch neues, frischgrünes Laub. Auch der Gartensalbei und die Katzenminze blühen nach einem Totalrückschnitt noch einmal neu.

Nützliche Erdmiete

Jetzt beginnt die Erntezeit für Obst und Gemüse. Wenn Sie keinen eigenen, kühlen Lagerkeller haben, können Sie die Früchte des Gartenjahres auch in einer Erdmiete überwintern. Heben Sie eine etwa 30 cm tiefe Grube aus und legen Sie diese mit einem engmaschigen Draht aus. Der Maschendraht verhindert ein Eindringen von Mäusen und Kaninchen. Zunächst wird die Mietensohle mit Stroh und Reisig auslegt. Danach werden in der untersten Schicht großvolumige Gemüse wie Rotkohl und Wirsing eingeschichtet. Jetzt folgt eine weitere Strohschicht, auf die Sie beispielsweise Möhren, Sellerie oder Rote Bete packen. Auch diese Schicht wird mit Stroh und Reisig abgedeckt. Nun biegen Sie die überstehenden Gitter über das Reisig und überdecken die Miete mit lockerer Erde. Eine zusätzliche Abdeckung, beispielsweise in Form eines Wellbleches, leitet Wasser ab. Bis zum April können Sie nun – bei frostfreier Witterung - aus Ihrer Vorratskammer Gemüse entnehmen.

www.brz.eu
###piwik###